Cube, 1933/1934
Kubus

Den «Cube», bei der ersten Publikation in Minotaure 1934 als Pavillon nocturne bezeichnet, stellte sich Giacometti als von innen leuchtende Struktur vor. 1959 und vermutlich 1962 diente der Gips als Gussvorlage für jeweils einen Bronzeguss (siehe GS 025).

Eine ursprünglich in die Gipsoberfläche eingeritzte Zeichnung mit einem Selbstbildnis und einem Blick ins Atelierwurde wurde vor der Herstellung des zweiten Bronzegusses aufgefüllt und eliminiert. Der Künstler wollte sie demnach nur im einen der beiden entstandenen Bronzegüsse sichtbar wissen (der andere Guss ohne die Lineamente befindet sich heute in der Fondation Maeght in Saint-Paul de Vence).

Nach dem zweiten Guss in Bronze wurde die Oberfläche des Gipses wieder weiss gestrichen und leicht patiniert, was nicht nur die verbliebenen Spuren der eingeritzten Zeichnung, sondern auch den in der Giesserei aufgetragenen rötlichen Überzug kaschiert.

Material
Gips, weiss geschlämmt
Dimensionen
95,0 x 54,0 x 59,0 cm
Creditline
Kunstmuseum Basel, Depositum der Alberto Giacometti-Stiftung, Geschenk Bruno und Odette Giacometti, 2006
Dieses Werk befindet sich als Dauerleihgabe im Kunstmuseum Basel
Inventarnummer
GS 298
Signatur
Nicht bezeichnet
Weitere Angaben
Provenienz
  • Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), Zürich, 2006, Geschenk
  • Bruno und Odette Giacometti, bis 2006, Nachlass
  • Alberto Giacometti