Die Stiftung

Die Alberto Giacometti-Stiftung ist die bedeutendste museale Sammlung von Werken des Schweizer Plastikers, Malers und Zeichners Alberto Giacometti (1901–1966).

Sie wurde 1965 von einer Gruppe von Kunstfreunden um Hans C. Bechtler in Zürich gegründet, die die Giacometti-Bestände des Pittsburger Industriellen David Thompson erwarben. Er besass zahlreiche wichtige Skulpturen aus der avantgardistischen Periode von 1925 bis 1934 und Exemplare der meisten Hauptwerke von 1947 bis 1950, den schöpferischsten Phasen Giacomettis. Der Künstler selbst ergänzte das spätere Werk durch eine Gruppe von Zeichnungen und etliche Gemälde. 2006 schenkten Bruno und Odette Giacometti aus dem Nachlass Albertos der Stiftung 75 Gipse und 15 Bronzen.

Heute besitzt die Stiftung 170 Skulpturen, 20 Gemälde, 80 Zeichnungen, 23 Skizzenhefte, 39 Bücher mit Randzeichnungen und Druckgrafik. Dieser Bestand umfasst das Lebenswerk Alberto Giacomettis von seinen frühesten bis zu den letzten Werken in allen wesentlichen Aspekten und zahlreichen, überraschenden Facetten.

Die Sammlung der Alberto Giacometti-Stiftung wird zum grossen Teil im Kunsthaus Zürich aufbewahrt und in der ständigen Schausammlung präsentiert. Hier ist auch die Verwaltung und die Dokumentation domiziliert. Ein Viertel des ursprünglichen Bestandes wird im Kunstmuseum Basel und zehn Prozent im Kunstmuseum Winterthur gezeigt.


Der Stiftungsrat

Alexander Jolles
Präsident

Dr. Christian Klemm
Vizepräsident


Rudolf Bechtler

Dr. Christoph Becker
Direktor Kunsthaus Zürich

Dr. Anton Bucher-Bechtler

Annette Bühler

Dr. Josef Helfenstein
Direktor Kunstmuseum Basel

RA Prof. Dr. Philippe Meier

Dr. Dieter Schwarz
Direktor Kunstmuseum Winterthur

Peter Steiner

Dr. Peter Uhlmann
Quästor

Dr. Philippe Büttner
Geschäftsführer



Stand: September 2015

Giacometti Selbstbildnis 1921

Selbstbildnis, 1921

ÖI, 82,5 x 72 cm