Femme-cuillère, 1926/1927
Löffelfrau

Diese Skulptur ist das Hauptwerk der von afrikanischer und anderer Stammeskunst inspirierten Werkgruppe von 1925/27.

Die mächtige Löffelform erinnert an urtümliche Fruchtbarkeitsidole und Löffel afrikanischer Stammeskulturen von Menschengestalt. Sie wölbt sich dem Betrachter halb entgegen, halb weicht sie sich öffnend zurück und erregt so eine rätselhafte Spannung. Durch die Gestaltung der einzeln Elemente der Skulptur betonte der Künstler deren schwebende Gegenwärtigkeit und erscheinungshafte Frontalität der Figur.

Material
Bronze
Dimensionen
144 x 51 x 23 cm
Creditline
Kunsthaus Zürich, Alberto Giacometti-Stiftung, 1965
Inventarnummer
GS 004
Signatur
bezeichnet am Sockel rechts: A. Giacometti 1/6; links: Susse Fondeur Paris; auf der Mittelplatte hinten: A. Giacometti 1/6
Weitere Angaben
Ex. 1/6
Provenienz
  • ab 1965, Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich (Museum), Zürich, Leihgabe
  • ab 1965, Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), Zürich, Übernahme
  • 1963, Alberto Giacometti-Syndikat, Zürich, Kauf
  • 1963, Galerie Beyeler (Galerie), Basel, Kauf
  • 1955 – o.D., G. David Thompson (*1899 Newark, OH, +1965 Pittsburgh, PA) (Sammler/-in), Pittsburgh
  • Pierre Matisse Gallery (Galerie), New York
  • Alberto Giacometti (*1901 Borgonovo bei Stampa, +1966 Chur) (Künstler/-in)