Pointe à lʼoeil, 1932
Stachel gegen das Auge

Innerhalb von Giacomettis Schaffen ist «Pointe à lʼoeil» das wohl komplexeste der «Schaumodelle» (Reinhold Hohl) psychischer Spannungen in der Konfrontation des Sehens und des Todes. Einer der Vorbesitzer dieses aussergewöhnlichen Objekts, das seiner Fragilität wegen nur im Kunsthaus Zürich gezeigt werden kann, war Marcel Duchamp. Eine Ausführung in Holz gelangte aus der Sammlung Tériade ins Musée national dʼart moderne in Paris.

Material
Gips und Metall
Dimensionen
13,5 x 59,5 x 31 cm
Creditline
Kunsthaus Zürich, Alberto Giacometti-Stiftung, 1965
Inventarnummer
GS 021
Signatur
bezeichnet am Plattenrand vorne links: Plâtre original; rechts Alberto Giacometti
Weitere Angaben
Provenienz
  • frühestens ab 1965, Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich (Museum), Zürich, Leihgabe
  • frühestens ab 1965, Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), Zürich, Übernahme
  • 1963 – mindestens bis 1965, Alberto Giacometti-Syndikat, Kauf
  • 1963, Galerie Beyeler (Galerie), Basel, Kauf
  • G. David Thompson (*1899 Newark, OH, +1965 Pittsburgh, PA) (Sammler/-in), Pittsburgh
  • 1948, Privatsammlung
  • Alberto Giacometti (*1901 Borgonovo bei Stampa, +1966 Chur) (Künstler/-in)