Femme de Venise VIII, 1956
Frau für Venedig VIII

Um 1953 begann Giacometti, nach den fadendünnen, «visionären» Figuren der Jahre 1947 bis 1950, wieder stehende Akte nach Annette zu modellieren, die wesentlich plastischer und naturnaher ausfielen. Die «Femmes de Venise», im Hinblick auf die Teilnahme an der Biennale in Venedig 1956 entstanden, sind gleichsam eine Synthese dieser beiden Figurentypen.

Giacometti schuf ungefähr 15 solcher Skulpturen, wobei er während etlicher Wochen über der gleichen Armatur arbeitete, bis er mit dem Resultat zufrieden war. Neun von diesen Figuren wurden später in Bronze gegossen.

Material
Bronze
Dimensionen
121,0 x 15,0 x 33,0 cm
Creditline
Kunsthaus Zürich, Alberto Giacometti-Stiftung, 1965
Inventarnummer
GS 056
Signatur
Bezeichnet am Sockel an der linken Seite: 2/6 / Alberto Giacometti; hinten: Susse Fondeur Paris
Weitere Angaben
Ex. 2/6
Provenienz
  • Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich (Museum), frühestens ab 1965, Leihgabe
  • Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), Zürich, frühestens ab 1965, Übernahme
  • Alberto Giacometti-Syndikat, Zürich, 1963, Kauf
  • Kunsthandel, Galerie Beyeler, Basel, 1965, Kauf
  • Sammlung G. David Thompson, Pittsburgh
  • Verbleib unbekannt
  • Kunsthandel, Galerie Maeght (Galerie), Paris (?)
  • Alberto Giacometti