Cube, 1933/1934
Kubus

Gegen Ende von Giacomettis Mitgliedschaft in der surrealistischen Bewegung entstanden, ist Cube das vielleicht rätselhafteste seiner Werke. Als Polyeder mit zwölf Facetten gestaltet, wurde das Werk vom Künstler selbst als seine einzige abstrakte Skulptur bezeichnet, obwohl er sie eigentlich, wie er beifügte, als monumentalen «Kopf» gewollt hätte.

Ende der 1930er-Jahre hat Giacometti Linien in eine der beiden bekannten Gipsfassungen des Cube geritzt (siehe GS 298). Diese Linien weist heute nur diese 1959 gegossene erste Bronzefassung auf. Sie zeigen andeutungsweise das Atelier und ein Selbstbildnis.

Nach der Herstellung dieses Gusses wurden die Linien im Gips getilgt.

Material
Bronze
Dimensionen
95,0 x 54,0 x 59,0 cm
Creditline
Kunsthaus Zürich, Alberto Giacometti-Stiftung, 1965
Inventarnummer
GS 025
Signatur
Bezeichnet vorne, unten links: Alberto Giacometti 1/2; hinten, unten: Susse Fondeur Paris
Weitere Angaben
Ex. 1/2
Provenienz
  • Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich, frühestens ab 1965, Leihgabe
  • Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), Zürich, frühestens ab 1965, Übernahme
  • Alberto Giacometti-Syndikat, Zürich, 1963, Kauf
  • Kunsthandel, Galerie Beyeler, Basel, 1963, Kauf
  • Sammlung G. David Thompson, Pittsburgh
  • Alberto Giacometti