Bildnis der Mutter, 1918

Die intensivsten Zeichnungen der frühen Jahre halten seine Mutter fest oder sind Selbstbildnisse. Die Übernahme von Gestaltungsprinzipien Ferdinand Hodlers sind unübersehbar. Der symmetrische Aufbau, das Konstruktionskreuz in Nase und Augen, der Binnenrahmen, die frontale Konfrontation mit dem Modell sowie die unbedingte Dominanz von Augen und Blick werden bis in die spätesten Köpfe grundlegend bleiben.

Material
Feder mit Tinte auf Papier
Dimensionen
25,4 x 19,9 cm
Creditline
Kunsthaus Zürich, Alberto Giacometti-Stiftung, 1981
Inventarnummer
GS 157
Signatur
Bezeichnet unten rechts: Alberto Giacometti. 1918
Weitere Angaben
Provenienz
  • Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich (Museum), ab 1981, Leihgabe
  • Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), 1981, Geschenk
  • Privatbesitz
  • Alberto Giacometti