Kopf der Mutter, um 1920

Kopf und Sockel wurden separat gefertigt und anschliessend miteinander verbunden. Der Kopf entstand als Abguss vom Ursprungsmodell aus Plastilin mittels Gipsnegativform (verlorene Form). Die Oberfläche weist keine Spuren einer Weiterbearbeitung auf. Der Sockelbereich mit der zunächst ebenfalls als Guss entstandenen kubischen Basis und dem darin eingebetteten Holzstab wurde dagegen noch durch An- und Abtrag von Gips weiter bearbeitet.

Der Gips wurde nicht weiter abgeformt und diente somit nicht als Vorlage für einen Bronzeguss. Das bei der Herstellung der Gipsnegativform fragmentierte Ursprungsmodell aus Plastilin wurde erst nach dem Tod des Künstlers als Vorlage für Bronzegüsse verwendet (zum Beispiel für GS 163).

Material
Gips
Dimensionen
42,6 x 17,9 x 20,0 cm
Creditline
Kunsthaus Zürich, Alberto Giacometti-Stiftung, Geschenk Bruno und Odette Giacometti, 2006
Inventarnummer
GS 288
Signatur
Nicht bezeichnet
Weitere Angaben
Provenienz
  • Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich (Museum), ab 2006, Leihgabe
  • Alberto Giacometti-Stiftung (Sammlung), 2006, Geschenk
  • Bruno und Odette Giacometti, bis 2006, Nachlass
  • Alberto Giacometti